CI&CD für PLC/SPS-Entwickler in 3 Tagen

Theorie, Livecoding sowie praktische Übungen

Jenkins-Umgebung für jeden Teilnehmer

Kleine Gruppen mit max. 7 Teilnehmer

Trainer erfahrener CI&CD Berater

Unterlagen und Teilnahmezertifikat

Die Comquent Academy verbindet CI/CD- und Jenkins-Praxis aus der Delivery-Welt mit den Realitäten der OT-Entwicklung und übersetzt sie in einen umsetzbaren Ansatz für Siemens-SPS-Projekte. Im Training steht nicht Theorie im Vordergrund, sondern eine direkt nutzbare Pipeline mit Quality Gates, Security-Checks, Release-Paketen und Rollback – so, wie sie in segmentierten Netzen und mit klaren Freigaben funktioniert. Ihr nehmt am Ende Templates, Checklisten und eine Vorgehensweise mit, die ihr auf eure Anlagen- und Projektstandards übertragen könnt.

Die Agenda – 3 Tage CI&CD für PLC/SPS Entwickler

Grundlagen & CI-Setup für TIA-Projekte

CI/CD im OT-Kontext (SPS & Produktion)

  • Was CI/CD in der OT wirklich bedeutet: Stabilität, Nachvollziehbarkeit, kontrollierte Änderungen.
  • Abgrenzung zu IT-CD und realistische Zielbilder für SPS-Projekte.

Struktur & Versionierung von TIA-Portal-Projekten

  • Aufbau eines Git-Repositories für TIA (Projekt, Libraries, HMI, Parameter).
  • Branching-Strategien und Regeln für Reviews in SPS-Teams.

Jenkins-Architektur für TIA Portal

  • Jenkins Controller, Windows Agents und Toolchain-Abhängigkeiten.
  • Trennung von Build-, Test- und Freigabe-Rollen im OT-Umfeld.

Praxis: Erste CI-Pipeline

  • Einrichtung einer Jenkins-Pipeline für Checkout, Basis-Checks und Artefaktablage.
  • Ziel: erster reproduzierbarer „grüner“ Pipeline-Lauf.

Automatisierter Build & Tests

Automatisierter Build & Export von TIA-Projekten

  • Was ein „Build“ bei SPS bedeutet: Export, Paketierung, Metadaten.
  • Versionierte Artefakte und reproduzierbare Builds mit Jenkins.

Teststrategien für SPS-Software

  • Welche Tests sind sinnvoll und automatisierbar (Logik, Sequenzen, Grenzwerte).
  • Einordnung von Simulation, Integrationstest und FAT-Vorstufen.

Praxis: Simulationstests in der Pipeline

  • Einbindung von Simulation/Test-Harness in Jenkins.
  • Erzeugung von Testreports und einfache Quality Gates.

Fehlerhandling & Pipeline-Stabilität

  • Typische Fehlerbilder (Tool, Lizenz, Projektinkonsistenz).
  • Strategien für robuste Pipelines im Dauerbetrieb.

Release, Controlled Delivery & Nachweise

Release-Engineering für TIA-Projekte

  • Was gehört in ein Release-Paket für SPS-Software.
  • Versionierung, Checksummen und nachvollziehbare Release-Artefakte.

Controlled Delivery im OT

  • Freigabeprozesse statt automatischem Deployment in die Anlage.
  • Manuelle Gates, Rollenmodelle und sichere Übergaben in Testumgebungen.

Praxis: Release-Pipeline & Rollback

  • Tag-basierte Releases mit Jenkins.
  • Rollback auf frühere Versionen anhand definierter Artefakte.

Traceability & Übergabe in den Betrieb

  • Nachvollziehbarkeit von Anforderung → Code → Build → Test → Release.
  • Best Practices für Audit-Readiness und nachhaltigen Betrieb.

Was macht das CI&CD Training für PLC/SPS Entwicklung so besonders?

OT-Realität statt IT-Idealbild

In OT zählt Verfügbarkeit: Deployments laufen kontrolliert, mit Freigaben und klaren Change-Fenstern, statt „Push to Prod“.

Das Training zeigt, wie du Jenkins so aufsetzt, dass Prozesse in der Anlage nicht gestört werden und Verantwortlichkeiten sauber bleiben.

Toolchain- und Plattform-Fokus für SPS-Engineering

SPS-CI ist oft Windows-lastig und hängt an Engineering-Toolchains, Lizenzen und stabilen Agent-Setups.

Du lernst, wie man Jenkins-Agents, Abhängigkeiten und Berechtigungen so organisiert, dass Builds reproduzierbar sind und nicht an Setup-Details scheitern.

Artefakte, die wirklich in die Anlage passen

Statt reiner Binaries geht es um Export-/Package-Artefakte, Parameterstände, Hardwarebezug und nachvollziehbare Release-Pakete.

Du baust „Golden Artifacts“ inklusive Checksums und Metadaten, damit klar ist, was freigegeben wurde und was im Notfall zurückgerollt werden kann.

Testen, wie es in SPS-Projekten funktioniert

Automatisiertes Testen bedeutet hier häufig Simulation, Sequenztests und Zustandsautomaten-Prüfungen statt klassischer Unit-Tests überall.

Das Training zeigt, wie Tests in Jenkins laufen, wie Reports entstehen und wie Quality Gates verhindern, dass instabile Änderungen in Richtung Abnahme wandern.

Frau in Anzug mit Tablet zeigt Daumen hoch, symbolisiert erfolgreiche CI/CD Prozessoptimierung und Sicherheitsberatung mit Jenkins.

Netzsegmente und Security-by-Design

OT-Umgebungen sind zoniert: IT, Engineering und Testzelle haben unterschiedliche Regeln und Zugriffe.

Du lernst, wie man Datenflüsse, Credentials und Freigaben so gestaltet, dass Jenkins sicher integriert ist, ohne Sicherheitsprinzipien zu umgehen.

Traceability und Audit-Paket statt „nur grün“

In regulierten oder audit-relevanten Umfeldern brauchst du Nachweise: Ticket → Commit → Build → Test → Release.

Im Training erstellst du automatisch dokumentierte Build- und Testprotokolle, die als Audit-Bundle sauber archiviert werden.

Rollback und Betrieb im OT-Alltag

Wenn etwas schiefgeht, zählt ein klarer Rückweg: Release zurück, Parameter sauber wiederherstellen, Verifikation durchführen.

Du übst Rollback-Strategien und lernst, wie man die Pipeline stabil betreibt – inklusive Monitoring, Backup und klarer Verantwortlichkeiten.

Jenkins CI/CD, das OT-tauglich wird

Am Ende des Trainings steht nicht nur eine Pipeline, sondern ein praxiserprobter OT-Workflow: von Versionsverwaltung über Build/Export und Tests bis zu Release, Freigabe und Rollback.

Sie nehmen ein wiederverwendbares Template (Golden Path) mit, das sich direkt auf eigene Siemens-SPS-Projekte übertragen lässt.

Wie führen wir unsere Trainings und Workshops durch?

Öffentliches Training

Wir führen öffentliche Trainings in unseren Räumlichkeiten oder
an einem unserer Partnerstandorte durch. Folgendes wird Ihnen während des Seminars und bei Praxisübungen zur Verfügung gestellt:

  • Trainingsunterlagen
  • Getränke, Obst & Snacks
  • Mittagessen & Kaffeepause
  • Teilnahmezertifikat

Inhouse Training

Inhouse Trainings können inhaltlich Ihren speziellen Anforderungen, Wünschen oder den Bedürfnissen Ihres Teams bzw. eines Projektes angepasst werden. Sprechen Sie uns an und nennen sie uns einen Wunschtermin. Wir unterbreiten Ihnen gern ein Angebot.

Schreiben Sie uns unter: training@comquent.de

Einzelcoaching

Sie möchten einen unserer Trainer und Berater für sich allein? Auch das ist machbar und bietet die Möglichkeit, ganz auf Ihre Anforderungen und Bedürfnisse einzugehen. Sprechen Sie uns für ein spezielles Angebot incl. Wunschtermin an!

Schreiben Sie uns unter: coaching@comquent.de

Jetzt Firmentraining anfragen und Ihre CI&CD Umgebung in 3 Tagen produktiv machen

In 3 Tagen setzen wir eine Jenkins-Pipeline auf, die reproduzierbare Builds/Exports liefert. Quality Gates und automatische Simulationstests geben euch klare, messbare Freigabekriterien statt Bauchgefühl. Security-Checks und ein sauberes Release-Paket mit Audit-Nachweisen sorgen dafür, dass ihr kontrolliert und sicher in die Testumgebung ausliefern könnt.

Ihre Mail an academy@comquent.de

Frau in Anzug mit Tablet zeigt Daumen hoch, symbolisiert erfolgreiche CI/CD Prozessoptimierung und Sicherheitsberatung mit Jenkins.
  • Was ist CI/CD für Siemens SPS (TIA Portal) und warum lohnt es sich?

    CI/CD für Siemens SPS (TIA Portal) bedeutet, Änderungen am PLC-Projekt automatisch zu versionieren, zu prüfen und als Release-Paket bereitzustellen. Das reduziert Integrationsfehler, beschleunigt Releases und schafft nachvollziehbare Qualität in der OT-Entwicklung.

  • Warum eignet sich Jenkins für eine PLC/SPS CI/CD Pipeline?

    Jenkins ist ein flexibler Automations-Server, mit dem sich eine Jenkins Pipeline für Build/Export, Tests, Quality Gates und Releases abbilden lässt. Besonders in On-Prem- und OT-Umgebungen ist Jenkins verbreitet, weil sich Windows-Agents und segmentierte Netzwerke gut integrieren lassen.

  • Was sind Quality Gates in der SPS-Entwicklung?

    Quality Gates sind messbare Kriterien, die in der CI/CD Pipeline erfüllt sein müssen, bevor ein Siemens-SPS-Release freigegeben wird. Typische Quality Gates sind erfolgreiche Simulationstests, statische Prüfungen, Review-Checks und definierte Grenzwerte für Testabdeckung oder Fehlerraten.

  • Wie funktionieren Simulationstests für Siemens SPS in der CI/CD Pipeline?

    Simulationstests prüfen PLC-Logik automatisiert gegen definierte Szenarien, zum Beispiel Zustandsautomaten, Grenzwerte und Fehlersignale, ohne direkt in die Anlage zu deployen. In einer Jenkins Pipeline werden die Simulationstests als Stage ausgeführt und die Ergebnisse als Testreport (z. B. JUnit) dokumentiert.

  • Welche Security-Themen gehören in CI/CD für OT und PLC/SPS?

    Security in CI/CD umfasst u. a. Secrets-Scanning, Dependency-Checks, statische Analysen und die Prüfung von Release-Artefakten, damit keine unsicheren Änderungen in die OT-Umgebung gelangen. Zusätzlich helfen Audit-Trails, Checksums und ein kontrollierter Freigabeprozess, die OT Security und Compliance zu stärken.

  • Was ist ein Release-Paket für Siemens SPS und warum ist es wichtig?

    Ein Release-Paket bündelt die auslieferbaren Artefakte eines TIA-Projekts, inklusive Build/Export, Parameter/Rezepte, Metadaten und Prüfnachweisen. Damit wird die Auslieferung in Testzelle oder Produktion reproduzierbar, auditfähig und bei Bedarf per Rollback rückgängig machbar.

  • Wie sieht „Controlled Delivery“ in der OT-Entwicklung aus?

    Controlled Delivery bedeutet, dass Deployments aus der CI/CD Pipeline nur in definierte Testumgebungen oder nach manueller Freigabe erfolgen, statt automatisch in die Anlage. Das passt zu OT-Change-Fenstern und reduziert Risiken bei Siemens-SPS-Deployments erheblich.

  • Welche Voraussetzungen braucht ein Firmentraining CI/CD für Siemens SPS mit Jenkins?

    Für ein Firmentraining CI/CD mit Jenkins braucht ihr typischerweise einen Jenkins Server, Windows-Agents mit installierter Siemens-Toolchain und eine Testumgebung (Simulation oder Testzelle). Zusätzlich sind ein Git-Repository, eine Artefaktablage und klare Definitionen für Quality Gates, Security-Checks und Release-Prozesse hilfreich.

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